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Wie es weitergeht

2014 verbrachten wir die Osterferien zusammen in Liberia, als die Ebolakrise die Hauptstadt Monrovia traf. Die Epidemie brach kurze Zeit später mit voller Wucht aus und die Welt starrte gebannt auf Liberia, da hier die meisten Opfer zu beklagen waren.

 

Wir halfen dem Verein "Help Liberia e.V:" einen Container mit medizinischer Nothilfe zu füllen und den Transport nach Liberia zu bezahlen. Der Container kam gut an und die Medikamente erreichten ihre Bestimmungsorte! Danke an alle Spender und Helfer- ganz besonders Familie Lüers aus Bremen und dem DRK Ortsverband Ritterhude!

 

Ben verlor wegen der Ebolakrise seinen Job als Versicherungsvertreter: Kundenbesuche waren nicht möglich, Körperkontakt wie Händeschütteln potenziell tödlich. Die Wirtschaft Liberias, die ohnehin durch hohe Arbeitslosigkeit, Korruption und Armut am Boden lag, wurde durch die landesweite Quarantäne und Schließung der Landesgrenzen schwer getroffen.  So ist die Familie Zahn höchstpersönlich von der Krise betroffen und abhängig von externer Hilfe. Freunde und Leser spendeten 2000 Euro für die Familie in der Krise- HERZLICHEN DANK! Wir hoffen, dass Ben einen Job findet und wieder eigenständig seine Familie ernähren kann.

 

Da inzwischen liberianische Flüchtlinge in Ritterhude eingetroffen sind und die aktuelle Migrationsdebatte in Schulen immer mehr Thema wird, habe ich eine neue Lesung konzipiert:

 

BLUTSBRÜDER 2: THE NEXT GENERATION

"Living History am Beispiel Liberia: Von Kindersoldaten, Ebola und Schlauchbooten.

Gründe und Wege moderner Migration- Zeitzeugen berichten."


Erst erkläre ich die Geschichte des afrikanischen Demokratieprojektes namens "Freiheit" (Liberia), den Bürgerkrieg und die Hintergründe der Ebolakrise.

Dann erzählt einer der liberianischen Flüchtlinge (Markus oder Alaji oder James) seinen persönlichen Weg aus Liberia nach Deutschland- über Agadez, Tripolis, libysche Milizen, tödliche Nächte im  Schlauchboot auf dem Mittelmeer, die Hintermänner und Schlepperbanden und seine Ankunft in Deutschland.

 

Ein ungemein spannender Vortrag- begleitet von Bildern, echtem liberianischem Pidgin Englisch und ehrlichen Emotionen- der zu mehr Verständnis, Aufklärung und Abbau von Vorurteilen gegenüber Migranten führt. Super geeignet für "Schule ohne Rassismus" Projekte, Afrikatage, Politikunterricht und als Highlight im Englisch-Schwerpunktthema  "Globalisierung".

Laden Sie uns  auch an Ihre Schule ein! Wir kommen gerne!

 

Reden wir miteinander statt übereinander!



      
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